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Detlev Walter Schimmelsack: GEDANKEN WERTE UNWERTE FLIEGEN LASSEN. Neue Gedichte

 

"Die Texte sind voller Einsamkeit und Sehnsucht und gleichzeitig getragen von Versuch, stark und allein zu stehen und nichts mehr zu hoffen. Der Dichter beschwört in den Gedichten seine Autonomie und doch macht er sich gerade dadurch verletzlich und abhängig. Die Gedichte sind getragen von dem Gefühl der Ausgrenzung, dem Wunsch dazuzugehören und gleichzeitig der Hoffnung, auch im anders zu sein Anerkennung zu finden. (…)
Es sind Gedichte zwischen Ausgrenzung und Einengung. Zwischen der Sehnsucht nach menschlicher Nähe und dem Wunsch, von dieser Nähe unabhängig zu sein. Zwischen Hoffnung und Selbstaufgabe. Vom Verirren und der Hoffnung heimzukehren. Gedichte, die berühren und verstören."    (Aus dem Nachwort von Dr. Birk Eggers)
                                                                                                                                                    

Diese veröffentlichung wurde herausgegeben von der SÄCHSISCHEN GESELLSCHAFT FÜR SOZIALE PSYCHIATRIE (SGSP e.V.)

 

 
Genealogische Familiengeschichte in benutzerfreundlicher Gliederung

Herausgeber: Mondrian graf v. lüttichau

 

Diese neuordnung der genealogischen familiengeschichte LÜTTICHAU möchte es familienmitgliedern erleichtern, sich selbst im zusammenhang der vorfahren wiederzufinden. Sie versteht sich als vorschlag, als arbeitsgrundlage, die von interessierten familienmitgliedern genutzt werden kann zur darstellung des genealogischen zusammenhangs ihrer "engeren" familiengeschichte in gegenwart und zukunft.

Datenmäßige grundlage ist die bei A+C in 2. auflage veröffentlichte 'Geschichte der Familie'  harald graf v. lüttichaus.

In allen mir erinnerlichen äußerungen meines vaters harald wurde für mich deutlich, daß im mittelpunkt seiner genealogischen lebensarbeit "die familie"  stand. In einem vorwort betont er: "Es zeigt sich, daß ein oft recht inniges Geflecht von Verbindungen und Verwandtschaften sichtbar wird."  Sein einstehen für "die familie"  meinte im kern einen verbund von menschen, zu denen man sich gehörig fühlen kann, die in schwierigen situationen zu einem stehen. Um dieses wohl zeitlose bedürfnis von uns allen zu verwirklichen, kann auch die orientierung am gemeinsamen familiennamen ein ansatz sein, ebenso wie eine vereinsmitgliedschaft oder wie heute FACEBOOK und andere möglichkeiten des social networking.

Historisch orientierte "ahnenforschung"  ist also nur ein aspekt von familiengeschichte. Grundlegend geht es um bewußtheit für das rhizomatische geflecht menschlicher zusammengehörigkeit, in vergangenheit, gegenwart und zukunft. Ein familiäres netz, wie es auch durch die vorliegende darstellung sinnlich greifbarer werden soll, könnte auch in unserer zeit in individuellen kontakten zum leben erwachen, - ohne adelsdünkel und ohne familiären normendruck.

Nicht zuletzt mit dieser intention ist diese pragmatisch orientierte genealogische darstellung entstanden. Sie enthält übersichten zu allen linien, ästen, zweigen und häusern der deutschen, der dänischen, norwegischen und italienischen familie. Separate auflistungen aller namensträger von der ersten bis zur 18. oder 19. generation schließen sich an.

Der zweig der farbigen (coloured) lüttichaus in namibia (früher die deutsche kolonie deutsch-südwestafrika) fehlt leider, da hierzu noch  keine vorarbeiten geleistet wurden. Aber die namibischen lüttichaus existieren nach wie vor! Wer zum sammeln von material beitragen kann, ist herzlich eingeladen!  

Übrigens: fotos zur geschichte der familie finden sich in meinem flickr-acount, - hier!

 

 
Gabi Lummas: WER BIN ICH? oder DAS UNGLAUBLICHE

 

Gabi lummas hat Rituelle Gewalt überlebt - schrecklichste psychische und körperliche traumatisierungen in der kindheit. Sämtliche erinnerungen daran waren bei ihr über viele jahre vollständig abgespalten. Als einzige botschaft von innen fungierten zunächst schlimme selbstverletzungen seit dem neunten lebensjahr. Später entstanden eine fülle von tonfiguren, die auf hohem künstlerischem niveau inneres leid nach außen zu vermitteln suchten, Aus tagebüchern entstand 1999 ein erstes, recht bekannt gewordenes buch: 'Verschlossene Seele'.

Zeitweise unterstützt durch traumatherapie, begibt gabi lummas sich in den folgenden jahren auf den weg nach innen, - sie sucht nach ihrer verschlossenen seele. Tagebuchauszüge aus den jahren 1998-2008, träume und passagen aus der traumatherapie sowie abbildungen von tonfiguren sind in dieser neuen veröffentlichung zusammengefaßt. Vielleicht noch nie wurde auch nur annähernd differenziert eine derartige selbstentwicklung dokumentiert, - eine von verzweiflung, resignation und wütendem hadern mit dem schicksal (und mit Gott) unterbrochene zunehmende achtsamkeit für eigene abgespaltene erinnerungen, empfindungen und botschaften, - solidarität für die inneren kinder, die grauenhaftes überleben mußten.

Wohl kein außenstehender ahnt, wie qualvoll für einen traumaüberlebenden das oft jahrelange gefangensein in den eigenen traumafolgen ist, - tag für tag ängste, unverständliche bilder und empfindungen, verwirrung, hilfloses nachdenken - und zumeist keine begründung dafür. Niemand, mit dem man darüber sprechen kann. Immer wieder die verzagte überlegung: Und wenn ich doch verrückt bin und mir alles nur einbilde? Bin ich eine simulantin? -

Mit unbegreiflicher lebenskraft und viel reflexiver intelligenz tastet gabi lummas sich durchs unterholz ihrer traumatischen vergangenheit, - mutterseelenallein, wie sie es zeitlebens nicht anders kannte. Ängste, gedanken und verzweiflung kreisen im kopf, nur in winzigen schrittchen, mit unzähligen wiederholungen und konkretisierungen findet sie heraus aus dem labyrinth der dissoziativen abspaltungen. Leiten läßt sie sich von der zunehmenden gewißheit, daß sie - als kind! - das schreckliche definitiv überlebt hat. Die entsprechenden lebenskräfte sind also in ihr bewahrt; an sie gilt es anzuknüpfen. Trotz der zeitweise fruchtbaren traumatherapie bleibt es im wesentlichen ein einsamer, gleichwohl selbstbestimmter heilungsweg, auf dem gabi lummas sich bis heute befindet. Traumakonfrontation und integation entwickeln sich dabei rigoros nach maßgabe innerer kräfte, qualvoll langsam, oft an der grenze zur desintegration, andererseits als bedingungslos authentischer nachreifungsprozeß. Bedeutsame voraussetzung dazu war die schwere, dann aber kompromißlose entscheidung gegen die opferrolle und für eigene selbstverantwortlichkeit: der wille, zugang zu finden zur verschlossenen seele.

(Nachwort mondrian v. lüttichau)

Achtung Triggerwarnung!

Das buch enthält durchgängig deutliche hinweise auf sexuelle gewalt, folter und rituelle gewalt!

 

 
Giuliano Asti: BISMILLEHNARIAN. Reise und Gedicht

   Aus dem Italienischen übersetzt vom Autor                                                            

 Uta Kühn schreibt im nachwort über giuliano asti (geboren 1937 in mailand): "Ich lernte ihn als einen einfachen und bescheidenen Menschen kennen, der das wenige was er hatte mit allen teilte. Und als einen Mann, mit dem ich stundenlange philosophische Gespräche führen konnte voller Spannung, Harmonie und Staunen. Diese Art von Gesprächen und intensiven Begegnungen mit den Menschen, die er unterwegs traf waren für ihn ein immerwährendes lebendiges Wasser, das er trank und weitergab."

Die erstausgabe dieser deutschsprachigen gedichte erschien 1992 als typoskript in fotokopierten einzelexemplaren. Giuliano asti gab sie uta kühn mit der bitte, seine gedichte irgendwann in deutschland zu veröffentlichen. Eine italienische ausgabe erschien 1999 beim verlag Gabrieli Editore Roma. Zwei jahre später starb der autor.

Das nachwort ist deutsch und italienisch. - Mit dieser online-ausgabe verband sich unser wunsch, auch in italien an giuliano asti zu erinnern!  - Erst später fanden wir heraus, daß in italien auch noch zwei prosa-bände von giuliano asti erschienen sind:

In LA VIA DELL'OREB. Viaggio al monte Sinai (1988) erzählt der autor von reisen in die wüstenwelt der beduinen, vom roten meer, einem aufenthalt in einem kloster, konfrontationen mit der israelischen armee: "L'incontro con il mondo beduino, col Mar Rosso e l'aspra realtà del deserto, parallelamente a un breve soggiorno nel monastero di Santa Caterina, insieme alle più svariate vicissitudini di viaggio, nonché a continue peripezie coi rappresentanti dell'esercito israeliano, animano e rinnovano quindi senza sosta il lungo racconto no alla sua conclusione, offrendo spesso materia su cui meditare e da comunicare agli altri. Il richiamarsi spesso ad avvenimenti e personaggi che abbiano caratterizzata la storia del Sinai fa ovviamente parte integrante e basilare di tutta l'opera."

Auch DELL'ALBERO E LA PIETRA - Viaggio in medioriente (2009) berichtet von reisen zwischen kulturen und religionen: katholische welt und hippies in italien, jüdische und arabische welt in israel:  "Qui si cimenta con uno stile di vita comunitaria agraria organizzata su vasta scala, dove è stato abolito il miraggio dell'opulenza e l'uso del denaro a livello individuale. L'avvicinamento con candore voltairiano, ad aspetti dell'Ebraismo, dell'Islam e del Cristianesimo danno corpo al seguito della storia, toccando temi a tutt'oggi molto sentiti come quello della guerra e della pace, della convivenza tra Ebrei e Palestinesi su di una stessa terra, nonché della reciproca accettazione tra le tre religioni che fanno capo a Gerusalemme."

 

auc-50-asti.pdfalt 11,76 MB  (Download dauert etwas länger!)

 
Friedrich v. Raumer: MARIE, SPREU UND FRIEDRICH II. IM BERLINER VORMÄRZ

  (Hrsg. Mondrian v.Lüttichau)                                                                                                

Den berliner historiker und politiker friedrich v. raumer (1781-1873) gilt es wiederzuentdecken als achtsamen und tiefgründig kritischer humanisten, der manche problematischen momente heutigen bewußtseins erspürt hat: ideologisierung, verdinglichung, überwindung der geist/körper-, denken/fühlen-dichotomie und relativierung der christlichen dogmatik.

Besonders deutlich wird raumers ansatzweise durchaus dialektische verbindung von 'preußischen sekundärtugenden' und romantischer idealisierung, gelassenem gottvertrauen und aufklärerischem, demokratischem engagement in seiner hier neu herausgegebenen aphorismensammlung 'Spreu', die der autor ursprünglich im jahr 1848 veröffentlichte - wenn auch anonym!  In ihr wird der schritt für schritt ambivalente übergang in die "entzauberte welt" (max weber) im 19. jahrhundert als individueller bewußtseinsprozeß sinnlich nachvollziehbar. Selten läßt sich historischer bedeutungswandel von begriffen und phänomenen ähnlich konkret beobachten. Und schon bei raumer wird deutlich, wie der idealistisch-humanistische impuls eines aufklärerischen fortschritts die verdinglichende abgrenzung von allem "nichtidentischen" (adorno) impliziert.

Durch etliche initiativen setzte raumer sich dafür ein, breiteren bevölkerungskreisen (auch frauen!) zugang zu fachlicher bildung zu ermöglichen. Seine kritischen meinungsäußerungen brachten ihn häufig in konflikt mit dem monarchistischen establishment; auch während der berliner märzrevolution stand er (als nationalliberaler) auf seiten der fortschrittlichen kräfte.

Friedrich v. raumer war ein enger freund ida v.lüttichaus; ihre briefe an ihn wurden im ergänzungsband zu 'Wahrheit der Seele - Ida v. Lüttichau' (bei A+C) erstmalig veröffentlicht.

 

 
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