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Übersicht

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Mondrian w. graf v. lüttichau: ALLES. ALL. ALLEIN

Sporadisch entstanden 1993-2003 aphoristische aufzeichnungen, die über mein nachdenken für den alltag hinauszugehen schienen.
Mit ihnen wurde das tagebuchschreiben endgültig beendet.

"Die einzige dem menschen mögliche absolutheit liegt darin,
relativität als solche anzunehmen und ALLES in ihr zu suchen - und
vielleicht sogar zu finden."

 

 
Mondrian w. graf v. lüttichau: LIEDER VON DER WAHRHEIT IN UNS DRIN

Gesamtausgabe der gedichte (1970-2008). - Die gedichte haben mich begleitet, zum teil über jahrzehnte; kontinuierlich wurden sie verändert. Deutlicher zeigte sich mir im laufe der jahre das wesenhafte der ursprünglichen begegnungen, erfahrungen und empfindungen. In der metamorphose der gedichte entfaltete sich der unbegriffliche kern meiner lebendigkeit vielleicht deutlicher als in den anderen büchern - insofern sind sie eine art gegengewicht zu meinem sonstigen, eher diskursiven umgang mit sprache.

 

 
Mondrian w. graf v. lüttichau: GEGEN ENTFREMDUNG. Pfadfindereien um menschengemäße wahrheit

Störende oder überfordernde momente des lebens auszugrenzen aus dem eigenen bewußtsein, ist wohl teil unserer natürlichen kognitiven ausstattung. Seit beginn der überlieferten menschheitsgeschichte gibt es GEGENBEWEGUNGEN zu dieser gefahr für das soziale miteinander, nennen wir es nun entfremdung oder verdinglichung, materialismus oder traumatische dissoziation, falsches selbst oder instrumentelle vernunft, rassismus oder vorurteil.

Sozialarbeit/sozialpädagogik ist eine der komplexesten schnittstellen zwischen theorie und alltag, zwischen strukturen und individuen. Sie sollte zur avantgarde gesellschaftlichen bewußtseins gehören. – In meiner diplomarbeit von 1993 ('Alice Salomon-Fachhochschule Berlin') hatte ich versucht, material anzubieten zu einer solchen 'neuen sozialarbeit', ausgehend von drei bezugsebenen:

  • Der progressiven (selbst-)entfremdung (verdinglichung) in unserer zivilisation,
  • einer induktiven, vom individuum und seiner subjektivität ausgehenden erkenntnis- und erfahrungshaltung,
  • der grundsätzlichen offenheit gegenüber nichtmateriellen ("geistigen", "übersinnlichen", "spirituellen") aspekten menschlicher erfahrung.

Viele der herangezogenen quellen liegen (leider) weit abseits vom mainstream des gesellschaftlichen diskurses. Deshalb habe ich umfassend aus den quellen zitiert – um vielleicht neugierig zu machen.. 

Kommentar eines prüfers beim diplom-kolloquium: "Ist ihnen klar, daß sie damit im grunde versuchen, die sozialarbeit neu zu erfinden?!"
Der privatgelehrte hans imhoff in einem brief: "Ich blättere, lese, wälze, stöhne und lerne, ich spreche von meiner Beschäftigung mit Deinem Buch. (...) Jegliche Erziehung und Heilung geschieht um des Konformismus willen, der gerade als der Garant des Untergangs erkannt ist und dessentwegen Erziehung und Heilung geschehen soll. Schließt Du aber jeden Konformismus aus und schaffst damit die erste Bedingung zum Gelingen Deines Unternehmens, benimmst Du ihm den Zweck, die menschliche Gesellschaft. (...) Über die Voraussetzungen 'authentischen Lebens' zu reflektieren war Deine Aufgabe, die Du wohl einzigartig umfangreich, sorgfältig, beseelt und gescheit gelöst hast. Das Dumme nur, man hat den Eindruck: So wird es doch nicht, denn die Kette der erheischten Bedingungen reißt nie ab." (in: Hans Imhoff: 'ich für Dich bei mir. Briefe'; Frankfurt/M. 1997: Euphorion Verlag)

Die diplomarbeit wurde gründlich durchgesehen, etliche hinweise wurden ergänzt. -

Die kapitel können unabhängig voneinander gelesen werden. Ein Inhaltsverzeichnis befindet sich am anfang des gesamt-PDF. Beim segmentierten download separate seitenzählung.

 

gesamt:
auc-22-ge-gesamtalt 2,05 Mb

 
Mondrian w. graf v. lüttichau: FARBEN SPIELEN. Enkaustikbilder

Die uralte technik der enkaustik ermöglicht vielfältigste interaktion von farben in bewegung und form. Aus spontaneität, zufall und achtsamkeit entstehen geradezu choreografische szenen. Jede bewegung zerstört unwiderbringlich und schafft neues gebilde; - intuitive verbindungen zu inneren bildern und empfindungen führen zum surréalen (wieder-)erkennen von momenten des lebens.

Diese enkaustikbilder entstanden 1998-2000 in berlin.

 

 
Mondrian w. graf v. lüttichau: CLARISSA und DIE LIEBE

Während meines sozialpädagogik-studiums hatte ich einen teilzeit-job als nachtwache in einer wohnstätte für erwachsene mit kognitiver beeinträchtigung ("geistigbehinderte"). Das buch berichtet von dem engen kontakt mit clarissa, einer bewohnerin mit schwerer epilepsie. Im mittelpunkt steht clarissas kampf um selbstbestimmtes leben – und mein bemühen um achtsamkeit für ihre autonomie. Deutlicher denn je wurde mir in der zeit mit clarissa, daß es bei alldem letztlich um liebe geht – und daß "mitleid" niemals grundlage sein kann für hilfe. Auch schwer beeinträchtigte menschen haben ein menschenrecht auf selbstentfaltung und selbstverantwortlichkeit.


 
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