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Sarah gerstner & mondrian graf v. lüttichau: "WARUM IST ES SO SCHWER, GEFÜHLE ZU ZEIGEN?!"

Sarah war 1971 elf, ich (mondrian) war neunzehn. Kennengelernt hatten wir uns auf den spielplätzen der kleinen württembergischen stadt, in der wir beide lebten. Ab 1971 war ich, für die letzten beiden schuljahre bis zum abitur, in heidelberg im internat. Dorthin hat sarah mir ihre ersten briefe geschrieben. Unser briefwechsel (bis 1980) zeigt in den ersten jahren viel von sarahs empfindungen und lebensentscheidungen angesichts alterstypischer erfahrungen und probleme. Deutlich wird der soziale anpassungsdruck hin zum "nett sein", zu idealisierten beziehungsmodellen, dem mädchen ausgesetzt sind. Sarah gelang es in diesen jahren, immer wieder zurückzufinden zu ihren authentischen empfindungen, - wodurch sie sich notwendigerweise von vielen gleichaltrigen distanzieren mußte. - In späteren briefen konnten wir uns austauschen über unsere sehnsucht nach authentischen begegnungen, über sexualität und körperliche liebe.
1980 brach sarah unseren kontakt plötzlich ab - mit dem hinweis auf kindliche träume und illusionen, in denen ich wohl noch steckte, sie aber nicht mehr..
 (Sarah gerstner ist ein pseudonym.)

Siehe zu diesem buch eine grundlegende anmerkung auf der startseite!

 
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