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Mondrian w. graf v. lüttichau: CLARISSA und DIE LIEBE

Während meines sozialpädagogik-studiums hatte ich einen teilzeit-job als nachtwache in einer wohnstätte für erwachsene mit kognitiver beeinträchtigung ("geistigbehinderte"). Das buch berichtet von dem engen kontakt mit clarissa, einer bewohnerin mit schwerer epilepsie. Im mittelpunkt steht clarissas kampf um selbstbestimmtes leben – und mein bemühen um achtsamkeit für ihre autonomie. Deutlicher denn je wurde mir in der zeit mit clarissa, daß es bei alldem letztlich um liebe geht – und daß "mitleid" niemals grundlage sein kann für hilfe. Auch schwer beeinträchtigte menschen haben ein menschenrecht auf selbstentfaltung und selbstverantwortlichkeit.


 
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