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Friedrich Berg: DAS MÄDCHEN FLEUR

Diese erschütternde romanhafte darstellung von der schleichenden, alltäglichen machtübernahme durch die NS-bürokraten, nicht zuletzt als machtübernahme in den köpfen der bürger, kam 1948 in berlin heraus, - aber sowas wollte damals niemand lesen.

Aus dem blickwinkel einer jungen jüdischen rechtsanwältin wird nachvollziehbar, wie die schlinge sich fast unmerklich zuzog.. - Dabei wollen die menschen nur leben, ganz alltäglich und "normal", - und bei jedem ruck der schlinge, bei jedem schlag ducken sie sich ein stückchen mehr, wie kaninchen oder schnecken, igel oder schildkröten: synchron mit den angriffen, - ohne umsicht.
Fleurs familiärer hintergrund ist das damalige akademische bildungsbürgertum; so erinnert manches an die bekannten aufzeichnungen victor klemperers.

Das buch wird hier erstmalig wiederveröffentlicht. Mit einem vorwort des herausgebers (2009).

 

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